n-tv.de - Wissen
- Volle Windeln und Erbrochenes: Irgendwann abgehärtet: Eltern ekeln sich weniger
Vor allem, wenn ihre Kinder noch klein sind, sind Eltern häufig Dingen und Gerüchen ausgesetzt, vor denen sich andere ekeln. Sie selbst eigentlich auch, doch eine Studie zeigt: Der Ekel verschwindet mit der Zeit. Allerdings erst, wenn die Kinder feste Nahrung bekommen. - "Unumkehrbare Süßwasserverluste": UN-Bericht spricht von weltweitem "Wasserbankrott"
Seen schrumpfen, Grundwasserspiegel sinken, Feuchtgebiete verschwinden - und das weltweit. UN-Experten warnen: Von einer vorübergehenden Wasserknappheit könne keine Rede sein, "viele wichtige Wassersysteme sind bereits bankrott". - Einst Teil Norwegens: Warum gehört Grönland überhaupt zu Dänemark?
Die USA und Donald Trump wollen sich Grönland einverleiben. Das trifft auf laute Kritik, denn Grönland ist noch immer Teil des Königreichs Dänemarks - wenn auch mit weitgehender Autonomie. Doch wie genau ist diese Verbindung eigentlich entstanden? - Seltene Besucher im Doppelpack: Wale vor den Küsten Flensburgs und Hollands gesichtet
Strandspaziergänger in der Flensburger Förde und an der nordholländischen Küste können derzeit eine rare Beobachtung machen. In der Ostsee vor Schleswig-Holstein ist ein Finnwal unterwegs. Noch seltener ist der Besucher vor Holland: Hierher hat sich ein Belugawal verirrt. - "Kein Einstein", aber nicht dumm: Clevere Kuh greift sich Werkzeuge, um sich zu kratzen
Nutztiere werden offenbar oft unterschätzt - meinen zumindest Forscher: Anhand der Kuh Veronika weisen sie nach, dass die Tiere gezielt Werkzeuge einsetzen können. Veronika macht sich nämlich bestimmte Alltagsgegenstände auf erstaunliche Weise zunutze. - Von Rhein bis Mekong: Flussdeltas sinken ab - Millionen Menschen gefährdet
In Flussdeltas leben etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung, also Hunderte Millionen Menschen. Zudem liegen 10 der 34 Megastädte der Welt in Deltas. Nun zeigen Satellitendaten das Absinken großer Flussdeltas. Woran liegt das und was bedeutet das für die Anwohner? - Risse im Fenster: Beschädigtes chinesisches Raumschiff in Wüste gelandet
Weil am Fenster des Raumschiffs "Shenzhou 20" Schäden festgestellt wurden, mussten drei chinesische Astronauten mit einem Notfallplan zurückgeholt werden. Nun ist auch ihr Raumschiff wieder auf der Erde - doch in welchem Zustand? Und was hat die Schäden verursacht? - Abnahme auch europaweit: Sterberate bei Lungenkrebs geht in Deutschland deutlich zurück
Innerhalb der Europäischen Union nimmt die Sterberate bei Lungenkrebs ab. In Deutschland geht sie laut einer Studie gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 bis 2019 um knapp ein Viertel zurück. Die Experten haben gleich mehrere Ratschläge, um diese weiter zu senken. - Ist der "Dry January" sinnvoll?: Alkohol-Verzicht bringt schon nach wenigen Tagen viele Vorteile
Zum Jahresende gibt es viel zu feiern - Glühwein, Sekt oder Bier dürfen für viele dabei nicht fehlen. Der Verzicht auf Alkohol ist deshalb ein immer beliebterer Neujahrsvorsatz. Das bringt viele positive Aspekte, aber es lohnt sich, länger dranzubleiben. - Erst mit 40 Jahren ausgewachsen: T. rex wurde später als bisher angenommen zum Giganten
Bei jedem Schritt des Tyrannosaurus rex bebte der Boden - zumindest, wenn er ausgewachsen war. Bis dahin dauerte es aber wohl erstaunlich lange. Das war für den Dinosaurier auf dem Weg zum Spitzenprädator aber wohl kein Nachteil. - Kaum noch Atempause: Allergiker leiden schon jetzt unter starkem Pollenflug
Tränende Augen und laufende Nase schon im Januar. Der Haselpollenflug startet in diesem Jahr besonders früh und mit ungewöhnlicher Wucht. Ein Experte der Charité hat einen überraschenden Tipp, wie Eltern ihre Kinder schützen können. - Was man zu "Artemis 2" wissen muss: Menschen vor erstem Mondflug seit mehr als 50 Jahren
Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der letzten Mondlandung rückt eine neue bemannte Mission näher. Die Nasa startet nun die heiße Phase der Vorbereitung. Die Crew soll dabei weiter fliegen als je ein Mensch zuvor. - Kein Risiko für Autismus: Studie entkräftet Trumps Warnung vor Paracetamol bei Schwangeren
Monatelang verunsichert eine Warnung des US-Präsidenten vor Paracetamol Schwangere. Eine neue, große Studie liefert nun Klarheit. Sie entkräftet den von Trump hergestellten Zusammenhang mit Autismus. Doch die Falschinformation kursiert weiter. - "Ein historischer Tag": Hochseeschutzabkommen der UN tritt in Kraft - was bedeutet das?
Zwei Drittel der Meere sind Hochsee, sie bedeckt etwa 40 Prozent der Erdoberfläche, doch ist bisher kaum geschützt. Das soll sich nun mit einem Meeresschutz-Abkommen ändern. Fachleute loben den Vertrag als fortschrittlich und als Meilenstein - aber was bringt er? - Wachsende Monster: Rätsel der roten Punkte im frühen Universum womöglich gelöst
Ein astronomisches Rätsel scheint gelöst: Die roten Punkte auf den Bildern des James-Webb-Teleskops sind junge Schwarze Löcher, findet ein Forschungsteam heraus. Ein sie umgebender Kokon aus Gas lässt sie rot leuchten. Die Entdeckung könnte auch eine weitere offene Frage beantworten. - "Bald vollständig aufgelöst": Satellit zeigt, wie der einst größte Eisberg der Welt zerfällt
A23a war einst rund 4000 Quadratkilometer groß und damit der größte Eisberg der Welt - doch nun zerfällt er rapide. Eine seltene Satellitenaufnahme hält Anzeichen für den baldigen kompletten Verlust des Eisbergs fest. - "Verlust ist schmerzlicher": Trauer um Haustiere bei vielen größer als um Menschen
Wenn enge Verwandte oder Freunde sterben, ist das für die meisten Menschen ein großer Verlust. Doch eine neue Studie zeigt: Jeder Fünfte empfindet den Tod eines Haustieres sogar als noch schmerzhafter. Warum sind Tiere für viele so wichtig? Und wann spricht man von einer Trauerstörung? - Gesundheitsproblem im All: ISS-Crew nach medizinischem Notfall zurück auf der Erde
Ein Besatzungsmitglied leidet an einem "ernsten gesundheitlichen Problem", die Nasa holt die Crew daraufhin zurück auf die Erde. Vor der US-Westküste landet die SpaceX-Raumkapsel sicher. Dem betroffenen Crewmitglied "geht es gut". - "Volumen des Bodensees" verloren: Nabu warnt Deutschland vor drohendem Wasserstress
Eine unvorstellbare Menge: Dem Nabu zufolge hat Deutschland seit Anfang des Jahrhunderts rund 60 Milliarden Kubikmeter Wasser verloren. In Maßnahmen dagegen zu investieren, koste zwar mehrere Milliarden Euro - der Schaden durch den Wasserverlust wäre aber ungleich größer. - Römische Lager entdeckt: Sachsen-Anhalt verkündet "archäologische Sensation"
Einst bekämpften sich Römer und Germanen auch in der Region des heutigen Sachsen-Anhalts. Zeugnisse davon gibt es jedoch lange nicht. Dann finden Bodendenkmalpfleger über Satellitenbilder mögliche Marschlager. Es folgen geophysikalische Messungen und Ausgrabungen, jetzt sprechen die Behörden von einer Sensation. - Bevor es für immer verloren ist: Erstes Gletschereis-Archiv am Südpol ist eröffnet
Weltweit schmelzen die Gletscher, viele scheinen unwiederbringlich verloren. Um der Nachwelt dennoch einen Einblick in das Gletschereis der Berge zu geben, haben Experten nun ein Schutz-Archiv eröffnet - zur Sicherheit an einem besonders kalten Ort. - Rückholaktion wegen Problemen: Erstmals in ISS-Geschichte: Crew vorzeitig auf Rückweg zur Erde
Das gab es noch nie bei der Internationalen Raumstation: Erstmals holt die Nasa eine vierköpfige Crew wegen eines medizinischen Problems vorzeitig zur Erde zurück. Die drei Astronauten und eine Astronautin sind bereits auf dem Heimweg. - Hinweis von DNA aus Wolfsmagen: Ursache für das Aussterben des Wollnashorns entdeckt?
Wollnashörner starben am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 14.000 Jahren aus - aber warum? Im Magen eines Wolfswelpen gefundenes Gewebe gibt Aufschluss darüber. Und es zeigt sich: Sie wurden nicht vom Menschen ausgerottet. - Twens allein besonders belastet: Studie: Männer mit Studium haben höheres Single-Risiko
Lange ohne Partnerschaft zu sein, belastet Menschen unterschiedlich stark. Laut einer Studie fühlt sich mit den Jahren immer unwohler, wer lange Single bleibt - und das besonders mit Ende 20. Besonders eine Gruppe junger Erwachsener bleibt länger alleinstehend. - Das Klimaziel wird wohl gerissen: 2025 war drittwärmstes Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen
Die Emissionen sinken langsamer als erwartet, die Erderwärmung schreitet in schnellem Tempo voran: Zum ersten Mal sind die weltweiten Temperaturen im Dreijahresschnitt mehr als 1,5 Grad höher als im vorindustriellen Zeitalter. Das hat Folgen für Gesellschaft und Ökosysteme. - Struktur erstmals beobachtet: Forschende enträtseln exotische Form von Wasser
Ein internationales Forscherteam weist eine neue, elektrisch leitfähige Form von Wasser nach. Sie entsteht nur unter extremen Bedingungen. Diese exotische Phase könnte für die Entstehung der Magnetfelder riesiger Eisplaneten verantwortlich sein. - Corona-Pandemie als Härtetest: Warum manche Impfskeptiker doch ihre Meinung änderten
Die Covid-Pandemie beeinflusst weltweit die Einstellungen zu Impfungen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wie sich die Impfskepsis in England wandelte und welche Parallelen es zu Deutschland gibt. Die Ansätze für künftige Impfkampagnen sind überraschend. - Diagnose im Alter von 22: Bisher jüngster Demenz-Patient Großbritanniens ist tot
Demenz wird als Krankheit des Alters angesehen. Doch einige Formen der neurodegenerativen Erkrankung können auch junge Menschen treffen. Der bislang jüngste Demenz-Betroffene Großbritanniens stirbt und seine Familie spendet das Gehirn der Demenzforschung. - Von wegen hohe Hygienestandards: In Pompeji badete man in Dreckwasser
Öffentliche Bäder waren im alten Pompeji wichtige gesellschaftliche Treffpunkte. Doch die Qualität des Wassers ließ sehr zu wünschen übrig, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. - Evolution in Echtzeit: "Hulk"-Eidechse macht sich in Italien breit
Ein evolutionärer Thriller spielt sich in Italien ab. Eine neue, aggressive Eidechse, genannt "Hulk", lässt die angestammte Farbvielfalt kollabieren. Ihr Erfolg beruht offenbar auf einer entscheidenden Änderung im Sozialverhalten.