n-tv.de - Wissen
- Nutztier seit Tausenden Jahren: Wie Pferde gezähmt wurden - und die Welt veränderten
Pferde spielen in der Geschichte der Menschheit eine wesentliche Rolle. Sie sind für die rasante Entwicklung in Landwirtschaft, Transport und Handel verantwortlich. Dass sie zum Begleiter des Menschen wurden, ist kein Zufall. - Massive Auswirkungen: Wie sich Böden durch die Erderwärmung verändern
Die Erderwärmung hat vielerlei Folgen. Mit einer umfangreichen Übersichtsarbeit kann ein Forschungsteam klären, was bestimmte Szenarien für die Besiedlung von Böden bedeuten. - Mittelmeer droht Wüste zu werden: "Je blauer das Meer, desto lebloser ist es"
Der Klimawandel greift das Mittelmeer besonders stark an. Es ist seicht und erwärmt sich deshalb schneller. Unterwasserflora und Fauna leiden so sehr, dass die Forscher vor der Entstehung von Unterwasser-Wüsten warnen. - Vorbehalte von kurzer Dauer: Warum man neue Regeln immer erst einmal ablehnt
Eine neue Studie zeigt, dass der Widerstand gegen Regeländerungen wie ein Tempolimit oft nur kurzfristig anhält. Nach der Einführung akzeptieren viele Menschen die Maßnahmen überraschend schnell. Die Ergebnisse der Untersuchungen könnten auch politische Entscheidungen beeinflussen. - Alzheimer-Medikament für wenige: Leqembi kommt in Deutschland auf den Markt
Der Antikörper Lecanemab hilft, Alzheimer im Frühstadium zu verzögern. Das Medikament mit dem Namen Leqembi ist ab September in Deutschland erhältlich. Doch nur ein Bruchteil der Betroffenen profitiert davon. - Bakterienschleuder Smartphone?: So viele Keime lauern auf dem Handybildschirm wirklich
Auf dem Handy-Display finden sich oft mehr Keime als auf einer Klobrille - diese Aussage dürften viele schon gehört haben. Das klingt nicht nur eklig, sondern auch gefährlich. Doch stimmt das auch? Und können uns Smartphones tatsächlich krank machen? - Neue Fälle und Tote: Was man jetzt zu Ehec wissen muss
Ehec heißt der Erreger, der im Darm schwere Entzündungen auslösen und sogar zum Tod führen kann. In Deutschland und in Belgien werden zuletzt fast 40 Fälle bekannt. Das erinnert an den Ausbruch von 2011, bei dem rund 3800 Menschen infiziert waren. - Effekt bei Herzschwäche: Roter Fingerhut: Seit 200 Jahren angewandt - nun Wirkung belegt
Herzrhythmusstörungen sind hierzulande weitverbreitet. Behandelt werden sie unter anderem mit einem Wirkstoff aus dem roten Fingerhut - und zwar bereits seit 200 Jahren. Dass dies einen messbaren Effekt hat, können Forscher erst jetzt bestätigen. - Langfristige Beeinträchtigungen: Forscher wollen heilenden Nerv über Kopfhörer erreichen
Schon seit langer Zeit wird der sogenannte Vagusnerv auch als Heilnerv bezeichnet. Mit speziellen Kopfhörern soll er in Zukunft stimuliert werden. So sollen vor allem langfristige gesundheitliche Probleme gelöst werden. - Fehlende Feuchtgebiete: Schmetterlinge in Deutschland kämpfen ums Überleben
Trotz günstiger Wetterbedingungen in diesem Jahr bleibt die Lage für Schmetterlinge in Deutschland kritisch. Viele Arten sind bedroht, vor allem in Moor- und Feuchtgebieten. Landwirtschaft und Extremwetter setzen den Tieren zusätzlich zu, erklärt ein Experte. - Behörden sind alarmiert: Fleischfressender Schraubenwurm befällt Mensch in den USA
Schon die Vorstellung ruft bei den meisten Menschen pure Abscheu hervor: Hunderte Fliegenlarven fressen sich allmählich durch das Gewebe im Körper bis ins Gehirn. Ein erster Fall bei einem Menschen in den USA wird nun offiziell bestätigt. Einige Behörden im Land planen verschiedene Maßnahmen gegen die Art. - Vor allem in Deutschland: Gefürchtete Superzellen werden noch heftiger
In Zukunft wird es einem Schweizer Forschungsteam zufolge wesentlich mehr vom gefährlichsten Wetterphänomen Europas, den sogenannten Superzellen-Gewittern, geben. Eine bestimmte Region soll besonders davon betroffen sein. - Glücksforscher sehen Trendwende: Die Stimmung vieler junger Erwachsener ist getrübt
Während ältere Menschen zunehmend zufriedener werden, sind junge Erwachsene heute unglücklicher als zuvor. Die Trendwende, die sich weltweit erkennen lässt, hat langfristige Folgen für die Gesellschaft. Fachleute zeigen sich besorgt. - Gefährdete Meeresriesen: Studie: Viele Walhaie weisen Verletzungen auf
Walhaie sind mit die größten Fische und stark gefährdet. Eine Studie zeigt: Fast 77 Prozent der Tiere in einem indonesischen Tourismusgebiet tragen Verletzungen oder Narben. Forscher fordern Schutzmaßnahmen, um die Art zu retten. - Entdeckung vor Costa Rica: Forscher entschlüsseln Geheimnis orangefarbenen Hais
Da staunen mehrere Sportfischer nicht schlecht: Im Sommer 2024 haben sie plötzlich einen orangefarbenen Hai am Angelhaken. Jetzt finden Wissenschaftler heraus, was die ungewöhnliche Färbung bei dem Knorpelfisch wahrscheinlich verursacht hat. - Rüstung aus riesigen Stacheln: Dinosaurier mit extremer Panzerung entdeckt
Ankylosaurier sind vor allem für ihre starken Panzer bekannt. Bei einer Art entdecken Forschende jedoch eine extravagante Rüstung aus Platten und Stacheln, die Ihresgleichen sucht. Doch wozu der Aufwand? Das Forscherteam hat bereits eine Vermutung. - Gefahr beim Einatmen der Sporen: Was einen Schimmelpilz noch tödlicher macht
Eine Studie enthüllt eine tödliche Allianz: Ein Schimmelpilz, der schwere Lungenentzündungen auslöst, wird durch einen Virus noch gefährlicher. Forschende zeigen erstmals, wie der virale Helfer Infektionen beim Menschen verstärkt. Neue Therapien könnten helfen. - Materialschäden registriert: SpaceX "Starship" absolviert zehnten Testflug erfolgreich
Die SpaceX-Rakete "Starship", die größte und leistungsstärkste Rakete überhaupt, soll eines Tages wiederverwendbar werden. Bei Start- und Landeversuchen treten jedoch immer Probleme auf. Beim zehnten Test feiern die Wissenschaftler einen Erfolg. Nasa-Chef Duffy reagiert begeistert. - Rakete startet nach Verschiebung: SpaceX schickt 123-Meter-Koloss Starship erfolgreich ins All
Durchatmen bei SpaceX von Elon Musk: Nach zwei Verschiebungen kann die Rakete Starship zu einem Testflug abheben. Das Unternehmen braucht ein Erfolgserlebnis. Denn dort gehen die Ziele über Reisen zum Mond hinaus. - Streit um Nationalgarden-Einsatz: Mordhauptstadt der USA liegt in Trump-Bundesstaat
US-Präsident Trump lässt die Nationalgarde in Washington, D.C. aufmarschieren und kündigt Einsätze in weiteren Städten an. Kritiker werfen ihm politische Motive vor. Die Kriminalitätsdaten zeichnen ein komplexeres Bild. - Einfacher Faktor gibt Auskunft: Wer zu wenig trinkt, hat doppelt Stress
Wasser gehört zum Leben. Viele Menschen trinken über den Tag hinweg jedoch zu wenig. Vor allem bei Stress ist das kontraproduktiv, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. - Lebensweise wie Krokodile: Überreste eines uralten Riesenlurchs in Bayern entdeckt
Spektakulärer Fund in Bayern: Experten entdecken Überreste zweier fleischfressender Riesenlurche aus der Triaszeit. Die Tiere weisen Ähnlichkeit zu Krokodilen auf. Wie sie vor rund 230 Millionen Jahren starben, können die Forschenden nur mutmaßen. - Wandel über Generationen: Lebenserwartung steigt langsamer
Die Lebenserwartung von Menschen hat sich über die Jahrhunderte stark verändert. Besonders zu Beginn des 20. Jahrhunderts stieg sie schwindelerregend schnell. In einer neuen Studie machen Forscher nun aber eine Verlangsamung aus. - Genetisch an Koralle angepasst: Zwerg-Seepferdchen perfektioniert Tarnung
Es gibt Seepferdchen, die den Korallen, mit denen sie leben, zum Verwechseln ähnlich sehen. Die Symbiose zeigt sich sogar auf der genetischen Ebene der Tiere. Doch der Lebensraum der Tiere ist massiv bedroht. - Antikörper zeigt Wirkung: RSV-Schutz für Säuglinge halbiert Fallzahlen
Seit Juni 2024 empfiehlt die Ständige Impfkommission den Einsatz eines RSV-Antikörpers bei Babys. Die passive Immunisierung zeigt bereits im Jahr darauf Wirkung, wie die Zahlen des RKI beweisen. - Verkohlte Samen und Sicheln: Höhlenfunde zeigen Beginn der Landwirtschaft
Wann fing der Mensch an, systematisch Pflanzen zu nutzen? Mehr als 9000 Jahre alte Funde aus einer Höhle in Asien liefern neue Hinweise. Laut Forschern bestätigt sich immer mehr, dass die Landwirtschaft schrittweise entstand - und ohne konkrete Absicht. - "Empfehlung gilt allgemein": Diese Ernährung soll laut Studie das Alzheimer-Risiko senken
Eine neue Studie zeigt: Mediterrane Ernährung könnte das Risiko für Demenz und Alzheimer senken, vor allem bei genetisch vorbelasteten Menschen. Allerdings gilt diese Erkenntnis vorerst nur für eine Bevölkerungsgruppe. - Neun Tage lang funktionsfähig: Erstmals Lunge eines Schweins in Mensch transplantiert
Da die Zahl menschlicher Organspenden bei Weitem nicht ausreicht, versuchen Mediziner, Organe von Tieren für Transplantationen zu nutzen, etwa von Schweinen. Bei der Lunge ist das besonders schwierig. Chinesischen Ärzten ist ein solcher Eingriff gelungen - allerdings nur für einige Tage. - Problempflanze breitet sich aus: Wie sich Allergiker vor Ambrosia-Pollen schützen können
Seit dem 19. Jahrhundert breitet sich Ambrosia in Europa aus. Besonders für Allergiker ist die Pflanze gefährlich, da sie bis zum Absterben Pollen produziert, welche ein fünffaches Allergiepotenzial als Gräser haben. Was gegen die Verbreitung getan werden kann und wie sich Betroffene schützen können. - Probleme mit dem Bodensystem: SpaceX sagt Starship-Testflug kurz vor Start ab
Mit der Riesenrakete Starship will Elon Musk irgendwann Menschen auf den Mars bringen. Das Vorhaben gestaltet sich schwierig, die letzten Tests missglücken. Den zehnten Versuch bricht SpaceX jetzt fast in letzter Minute ab.