n-tv.de - Wissen
- Meniskus-Operation am Knie: Verbreiteter chirurgischer Eingriff könnte nutzlos - und sogar schädlich sein
Operieren oder nicht? Diese Frage stellen sich alle, die die Diagnose Meniskusanriss oder -abriss bekommen. Eine aktuelle Studie, die einen Beobachtungszeitraum von zehn Jahren hat, gibt nun eine klare Antwort. - Spitzmäuse übertragen es: Selten, aber hochgefährlich: Toter durch Borna-Virus in Bayern
Erst vor acht Jahren wurde bekannt, dass das Borna Disease Virus 1 auf den Menschen übertragen werden kann. Vor allem in Süddeutschland gibt es Fälle, in denen es zum Tod führt. Nun ist ein weiterer hinzugekommen. - Entschlüsselung der DNA: Erbgut-Pionier Craig Venter ist gestorben
Mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms leistete Craig Venter einen unschätzbaren Beitrag für die Wissenschaft. Im Alter von 79 Jahren erliegt er den Gesetzen der Natur. Seine Forschung machte ihn weltberühmt- und war teilweise äußerst umstritten. - Wurst, Joghurt, Knuspermüsli: Wo versteckte Zucker lauern - und wie man sie erkennt
Zucker steckt nicht nur in Cola, Schokolade und Gummibärchen. Auch in Fruchtjoghurt, Ketchup, Müslis oder Smoothies findet sich oft mehr davon, als viele vermuten. Wer weniger Zucker essen will, muss deshalb genau hinschauen. So erkennt man die größten Zuckerfallen im Supermarkt. - Erbgut aus Wasserproben: Flüsse verraten Artenvielfalt und menschliche Vorlieben
Bei einem Regenguss werden genetische Materialien in Flüsse gespült. Die Analyse dieser lässt Aussagen über viele Faktoren zu. Ein Forschungsteam nimmt die Umwelt-DNA des East Rivers in New York City unter die Lupe und findet Spuren von allem, was die Stadt am Laufen hält. - Vom Wolf zum Haustier: Hundegehirn schrumpfte nach Zähmung um die Hälfte
Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen. Forschende stellen fest, dass sich ihr Gehirnvolumen seit der Domestizierung stark verkleinert hat. Dabei könnte der Mensch selbst eine entscheidende Rolle gespielt haben. - Süßes erzeugt heimlich Stress: Warum man abends besser auf Zucker verzichten sollte
Eine neue Studie zeigt, wie Zucker die körperliche Entspannung stören kann. Schokolade auf der Couch fühlt sich zwar beruhigend an - messbar bleibt der Körper jedoch deutlich wacher. Der Effekt könnte erklären, warum Süßes am Abend oft weniger harmlos ist als gedacht. - Viel Sonne, wenig Regen: In weiten Teilen Deutschlands war der April viel zu trocken
Das Frühjahr in Deutschland verläuft deutlich zu trocken: Nach dem März gibt es auch im April zu wenig Niederschlag. Nur wenige Regionen erreichen das Soll im Vergleich mit den Vorjahren. - Studie findet irdische Ursache: Warum wir uns in alten Gebäuden gruseln
Unheimliche Stimmung in alten Häusern hat womöglich weniger mit Fantasie als mit Physik zu tun. Forschende haben Hinweise gefunden, dass Infraschall aus Rohren oder Lüftungen Stressreaktionen auslösen kann. Das könnte erklären, warum wir uns gerade in Kellern und dunklen Fluren oft grundlos gruseln. - Hitze, Dürre, Brände: Klimabericht 2025 zeigt europaweit Extremwetter
Der Jahresbericht über den Zustand des Klimas in Europa fällt verheerend aus. Es häufen sich negative Rekordzahlen. Die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wird wohl nicht möglich sein. - Anonym und jederzeit erreichbar : Viele junge Menschen wenden sich mit Problemen an KI
Egal, was man wissen möchte: Chatbots geben Antworten. Natürlich auch zu psychischen Problemen. Vor allem junge Menschen nutzen das. Doch wie hilfreich diese wirklich sind, ist unklar. Fachleute warnen deshalb eindringlich. - "Bietet enorme Chancen": Plastikmüll könnte in saubere Energie umgewandelt werden
Plastikmüll ist eines der größten Umweltprobleme weltweit. Mithilfe eines speziellen Verfahrens könnten die Müllberge jedoch künftig in Wasserstoff und andere Rohstoffe umgewandelt werden, legen Forscher nahe. - Neue Therapien möglich: Schaltkreis für chronischen Schmerz im Gehirn entdeckt
Langanhaltende Schmerzen können zu einer Reihe von Problemen, wie einem Schmerzgedächtnis, führen. Bisher wusste man nicht genau, wie es dazu kommt. Nun werden Forschende im Gehirn von Tieren fündig. - Verbessert Schlaf und Gedächtnis: Kaffee ist auch ohne Koffein gut für den Körper
Kaffee kann Stimmung, Stressresistenz und Darmgesundheit verbessern. Der Koffeingehalt ist dabei offenbar nicht entscheidend, wie eine neue Studie nahelegt. Entkoffeiniert kann er sogar das Gedächtnis schärfen. - Auch noch Jahre nach dem Tod: Bienenart kann ihre Farbe wechseln
Eine nordamerikanische Bienenart passt sich den Umgebungsbedingungen an. Je nach Trockenheit oder Nässe schimmert der Panzer blaugrün bis gelb-rot. Wozu dieser Effekt dient, können die Fachleute bisher nicht sagen. - Studie zu tektonischem Kipppunkt: Afrika bricht schneller auseinander als bisher gedacht
Im ostafrikanischen Grabenbruchsystem läuft ein Prozess, der Afrika langfristig in zwei Teile zerreißen könnte. Eine neue Studie zeigt nun: Im Turkana-Graben ist die Erdkruste bereits viel dünner, als Geologen bisher annahmen. - Schallwellen aktivieren Zellen: Reis wächst mit Regengeräuschen schneller
Tiefe und Beschaffenheit des Bodens sind ausschlaggebend dafür, dass Pflanzen keimen und gedeihen. Womöglich nutzen Pflanzen aber auch aktiv Geräusche und Schallwellen, um schneller zu wachsen. - Zu wenig? Zu viel?: Diese Schlafdauer senkt das Demenzrisiko erheblich
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass die nächtliche Schlafdauer eng mit dem Demenzrisiko zusammenhängt. Für das Gehirn scheint dabei weder zu wenig noch zu viel Schlaf ideal zu sein. Hinzu kommen zwei weitere Gewohnheiten, die eine wichtige Rolle spielen. - 40 Jahre nach Tschernobyl: Wie viel Strahlung ist Deutschland noch ausgesetzt?
Der Reaktorunfall in Tschernobyl ist die bisher schwerste Nuklearkatastrophe. Die Folge ist eine massive Verstrahlung in Europa. Aber wie viel davon ist in Deutschland nach 40 Jahren noch messbar? Die Antworten im Überblick. - Quanten, Diamanten, Atomkraft: Diese vier Batterien könnten die Zukunft sein
An Batterien, welche die Reichweite von E-Autos verbessern, lästige Ladezeiten minimieren oder über lange Zeit Strom liefern, wird intensiv geforscht. Ein Überblick über vier teilweise kuriose Konzepte, die die Welt verändern könnten. - Goldrausch in der Tiefsee?: Warum Staubsauger für den Meeresboden gebaut werden
In der Tiefsee schlummern riesige Mengen ungehobener Rohstoffe. Ihr Abbau könnte künftig eine wichtige Rolle spielen, etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien. Was für Rohstoffe genau gibt es auf dem Meeresboden? Und wie kommt man an sie ran? - In der Stadt, im Wald, in Gärten: Warum Bäume für das Leben so wichtig sind
Bäume sind Kohlenstoffspeicher und Sauerstofferzeuger, Schattenspender und Lebensraum. Doch in den letzten Jahrzehnten haben die Effekte der Gehölze in Europa abgenommen. Woran das liegt und wie sich gegensteuern lässt: ein Überblick zum "Tag des Baumes". - Experten fürchten Extremwetter: Starker El Niño kündigt sich an - neuer Hitzerekord?
Im Pazifik steigen die Temperaturen rapide. Experten sehen darin klare Anzeichen für ein baldiges, starkes Wetterereignis. Dürren und schwere Regenfälle könnten die Folge eines starken El Niño sein. - WHO schickt Fachleute: Mysteriöse Krankheit in Burundi tötet fünf Menschen
Im ostafrikanischen Land Burundi ist eine unbekannte Krankheit aufgetaucht. Bereits fünf Menschen sind daran gestorben. Jetzt fliegen internationale Seuchenexperten ein und versuchen herauszubekommen, worum es sich handelt. - Nicht härter, sondern klüger: Welche Art von Bewegung am meisten bringt
Mit brennenden Muskeln im Fitnessstudio schwitzen: Solche Aussichten sind für viele Menschen abschreckend. Dabei ist ein anderes Training weitaus weniger aufwendig, bringt sogar größere Effekte und man kann es von zu Hause aus praktizieren. - Vor 100 Millionen Jahren im Ozean: Kieferfund lässt auf riesigen Oktopus schließen
Vor 100 Millionen Jahren lebten Oktopusse in den Ozeanen, die riesige Raubtiere waren und sich an der Spitze der Nahrungskette bewiesen. Das folgern Forschende, nachdem sie einen uralten Kieferknochen genauer untersucht haben. - Künstliche Befruchtung: Wie Nashörner vor dem Aussterben gerettet werden sollen
Nördliche Breitmaulnashörner sind akut vom Aussterben bedroht. Weltweit gibt es nur noch zwei lebende Weibchen. Das letzte männliche Tier ist bereits 2018 verstorben. Forscher arbeiten fieberhaft an ihrer Erhaltung und melden nun einen Erfolg. - Trick für die Verdauung: Gibraltars Affen fressen Chips, Eis, Schokolade - und Erde
Die Berberaffen auf Gibraltar bekommen von Touristen regelmäßig Snacks wie Chips, Süßigkeiten und Eis. Nun zeigt eine Studie: Gruppen mit besonders viel Kontakt zu Besuchern fressen auffällig oft Erde. Forschende vermuten, dass die Tiere so die Folgen der ungesunden Kost abmildern. - Auch Jazz und Klassik: Musik wird immer einfacher
Italienische Forscher untersuchen mehr als 20.000 Musikstücke aus 400 Jahren auf ihre Komplexität und stellen einen Trend fest. Dieser erfasst nicht nur Pop und Rock, sondern erstaunlicherweise auch Jazz und sogar Klassik. Die Gründe dafür könnten in der Logik von Streamingdiensten liegen. - FBI prüft Zusammenhänge: Top-US-Forscher sterben oder verschwinden auf ungeklärte Weise
In den USA häufen sich Fälle von toten oder vermissten Wissenschaftlern aus dem Umfeld sensibler Forschungsbereiche. Inzwischen sucht das FBI nach möglichen Gemeinsamkeiten, auch der Kongress schaltet sich ein. Behörden warnen zwar vor voreiligen Schlüssen, nehmen die Fälle aber ernst.